Bredow im Havelland e.V.

wappenBredow

 

 

Das Dorf Bredow ist eine der ältesten Siedlungen in der Mark. Der Bischof von Brandenburg erwähnt es bereits in einer Urkunde an das Domkapitel im Jahre 1208.

Viele Funde auf der Bredower Feldmark deuten darauf hin, dass bereits in grauer Vorzeit hier menschliche Siedlungen bestanden haben. So wurden auf dem Heidenfriedhof und am Sieggraben in der Nähe der Hellerschen Mühle Beile aus der Steinzeit gefunden, die im Märkischen Museum in Berlin aufbewahrt werden. Aus der Zeit 600 bis 400 v. Chr. Geburt stammen ein Bronceschwert , eine große Nadel und ein Broncearmring und anderes mehr, die dem Museum für Völkerkunde in Berlin Übergeben wurden. Urnen, Urnenscherben und Münzfunde lassen erkennen, dass hier auch eine wendische Niederlassungen bestanden hat.

1251 wird in einer Urkunde zum erstemal ein Ritter Arnoldus de Bredow genannt dessen Familie von nun ab mit der Geschichte des Ortes eng verbunden ist. Geschichtlich ungeklärt ist die Frage, ob die Ritterfamilie dem Ort oder der Ort der Ritterfamilie den Namen Bredow gegeben hat. Sprachforscher wollen den aus aus dem deutschen brede Uwe (breite Aue) herleiten. Auf der Wahrscheinlichkeit dieser Annahme deuten auch geschichtliche Forschungen auf Grund des Bredowschen Wappens hin.

Ursprünglich gehörte den Bredow's nur ein teil des Ortes. Ein anderer Teil mit der Gerichtsbarkeit und dem Patronat gehörte dem Landesherrn und ein dritter Teil einem Ritter von Bräsigke. 1309 erwarb der Vogt Mathias von Bredow käuflich den landesherrlichen und später auch den Börsigke'schen Teil Bredow's. 1376 umfaßte Bredow nach dem Landbuch Karl IV. 56 Hufen mit 3 Ritterhöfen, 13 Bauern, 36 Kossäthen und 3 Büdnern.

1541 fand in Bredow die erste Kirchenvisitation statt. 1625 wurde Bredow im 30 jährigen Krieg durch die Truppen des Grafen von Mansfeld fast vollständig vernichtet. 1638 wurde Bredow von den Jensischen Reitern vollständig niedergebrannt und verwüstet. 1806/07 wurde Bredow von den Franzosen dreimal geplündert und mit unerträglichen Kontributionslasten, Requisitionen und Einquartierungen belegt, die den Wohlstand des Ortes abermals zu Grunde richteten. Immer wieder aber gelang es den Bewohnern des Ortes, diesem mit Hilfe des Gutsbesitzers wieder aufzubauen. Das Rittergut selbst entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer Musterwirtschaft, die es weit und breit bekannt werden lies.

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